„Enttäuschend – Krypto-Befürworter reagieren auf Verzögerung der CLARITY-Abstimmung
Da für September nun eine Cloture-Abstimmung über den Digital Asset Market Clarity (CLARITY) Act angesetzt ist, sind viele Befürworter und Branchenvertreter frustriert und enttäuscht, weil die Gesetzgeber vor der einmonatigen Sitzungspause des US-Senats nicht handelten. Die Senate Daily Press berichtete am Samstag, Mehrheitsführer John Thune habe einen Cloture-Antrag zu einem Antrag eingereicht, damit der CLARITY Act zur Beratung ins Senatsplenum gelangt. Damit endeten Spekulationen darüber, ob sich die Gesetzgeber mehr als ein Jahr nach der Verabschiedung durch das Repräsentantenhaus mit dem Gesetzentwurf befassen würden. Die Abstimmung über CLARITY dürfte stattfinden, wenn der Senat Mitte September wieder zusammentritt. Für eine Verabschiedung wären 60 Stimmen erforderlich. In der Kryptobranche äußerten zahlreiche Führungskräfte und Befürworter Enttäuschung über die Untätigkeit des Senats. Die Verschiebung auf September erfolgt nur 50 Tage vor den Zwischenwahlen 2026 und dürfte die Chancen auf eine Verabschiedung von CLARITY verringern. „[S]ie können sich vorstellen, wie frustriert ich bin“, erklärte Senatorin Cynthia Lummis am Freitag, nachdem die Kammer keine Abstimmung über CLARITY angesetzt hatte. Sie fügte hinzu: „Ich werde weiterhin mit meinen Kollegen daran arbeiten, das zu erledigen – dieser Kampf ist noch lange nicht vorbei.”Quelle: Cynthia LummisAndere, darunter Coinbase-Chef Brian Armstrong und der Chief Policy Officer der Kryptobörse, Faryar Shirzad, nannten das Vorgehen des Senats