US-Bankenverbände planen landesweites Blockchain-Netzwerk für 2027
Neununddreißig Bankenverbände aus US-Bundesstaaten haben die BankChain Alliance gegründet, um ein landesweites, von der Branche getragenes Blockchain-Netzwerk für Banken aufzubauen, dessen Start für 2027 geplant ist. Am Dienstag kündigte die Allianz an, das Netzwerk solle intelligente Zahlungstools, tokenisierte Einlagen, Stablecoins und automatisierte Abwicklungen unterstützen. BankChain erklärte, es solle mit anderen Blockchains interoperabel sein, und teilte mit, ein Technologiepartner werde ausgewählt. Die teilnehmenden Verbände vertreten Tausende von Finanzinstituten in den gesamten USA. BankChain erklärte, Banken im ganzen Land sollten eingeladen werden, sich zu beteiligen. In der Ankündigung wurden jedoch keine einzelnen Banken genannt, die ihren Beitritt zugesagt haben. Auch blieb offen, wie das Netzwerk verwaltet oder finanziert werden soll. BankChain reiht sich in eine Reihe von Netzwerken ein, die von US-Banken geführt und seit Ende 2025 angekündigt oder vorangetrieben wurden. Sie umfassen große, regionale und lokale Kreditgeber, die eine gemeinsame Infrastruktur für die Onchain-Abwicklung von Einlagen und Zahlungen innerhalb des regulierten Bankensystems aufbauen. Cointelegraph wandte sich für weitere Informationen an BankChain, erhielt jedoch vor der Veröffentlichung keine Antwort. US-Banken bauen gemeinsame Onchain-Zahlungsnetzwerke auf Im Juni kündigte The Clearing House eine Onchain-Geldinitiative an, die von JPMorgan Chase, Bank of America, Citi, BNY und Wells Fargo unterstützt wird. Das vorgeschlagene Netzwerk würde tokenisierte Einlagen zwischen Banken verrechnen und abwickeln