Österreich präsentiert Details zur Besteuerung von Krypto-Gewinnen
Österreich präsentiert Details zur Besteuerung von Krypto-Gewinnen Im Oktober hatte der Ministerrat seine Pläne für eine Reform der Besteuerung von Gewinnen aus dem Verkauf von Kryptowährungen präsentiert. Jene Details, die am 6. Oktober noch fehlten, wurden nun bekannt. Steuerexperten sehen diese durchaus als nachvollziehbar an, eine Regelung sorgt jedoch für Ärger. Dabei handelt es sich um einen rückwirkenden Stichtag. Diese Woche stellte die Österreichische Bundesregierung der Öffentlichkeit den Entwurf für die Steuerreform vor. Darin befinden sich jetzt auch jene Details, die Besitzer und Händler von Krypto-Assets besonders interessieren. Wie bereits vermutet, wird der Österreichische Staat zukünftig Bitcoin, Ethereum, Ripple und Co. so wie jedes andere Kapitalvermögen behandeln. Damit landen die Kryptowährungen steuerrechtlich in einem Topf mit Aktien und Fonds. Schlechte Nachrichten für Hodler Wer einen Gewinn aus dem Verkauf seiner Kryptos realisiert, bezahlt davon zukünftig einen Steuersatz von 27,5 Prozent. Diese Steuer wird auf jeden Fall fällig, unabhängig davon, wie lange das Krypto-Asset gehalten wurde. Das sind vor allem für Hodler schlechte Nachrichten. Diese konnten bisher ihre Kryptowährungen nach einer Behaltedauer von einem Jahr steuerfrei verkaufen. Ihr Steuerprivileg wird also abgeschafft. Vorteil für Händler Die neue Regelung hat jedoch einen großen Vorteil. Dieser trifft die Händler von Kryptowährungen. Sie unterlagen bei Gewinnen bisher dem Einkommenssteuersatz. Dieser