Drei Gründe: Warum das Stock-to-Flow-Modell von PlanB nicht stimmt
Daniele BernardiDrei Gründe: Warum das Stock-to-Flow-Modell von PlanB nicht stimmt Hier sind drei Gründe, warum das Prognosemodell von PlanB nicht zutrifft und warum wir keinen Anstieg beim Bitcoin-Kurs um das Zehnfache nach jeder Halbierung erwarten können. In den letzten Jahren ist das Stock-to-Flow-Modell von PlanB immer bekannter geworden. Eine quantitative Studie, die auf der Website planbtc.com veröffentlicht wurde, zeigt das Modell und prognostiziert, dass Bitcoin (BTC) eine Kapitalisierung von 100 Billionen US-Dollar erreichen könnte. Offensichtlich war die Kryptobranche, mich eingeschlossen, von der Logik dieses Modells und noch mehr von der Idee begeistert, dass er bereits im Jahr 2021 auf über 100.000 US-Dollar klettern könnte. Das Stock-to-Flow-Modell geht nämlich davon aus, dass es eine Beziehung zwischen der Menge eines Edelmetalls, die jedes Jahr gefördert wird (Flow), und der bereits zuvor geförderten Menge (Stock) gibt. So macht das jährlich geförderte Gold nur knapp 2 Prozent des im Umlauf befindlichen Goldes (im Besitz von Zentralbanken und Privatpersonen) aus. Bei der heutigen Abbaurate dauert es über 50 Jahre, um den Goldbestand zu verdoppeln, was Gold zu einer knappen Ware macht. PlanB hat nun behauptet, dass Bitcoin, der von vielen als digitales Gold angesehen wird, dieser Beziehung zwischen der im Umlauf befindlichen Menge und der Menge, die jedes Jahr gemined