Richterin entscheidet: SEC muss Hinman-Dokumente an Ripple Labs übergeben
Nachricht Ripple Labs hat am 29. September einen Sieg in seinem Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) errungen. Die Richterin Analisa Torres entschied, dass die SEC Dokumente übergeben müsse, die vom ehemaligen Direktor der SEC-Abteilung für Unternehmensfinanzierung William Hinman verfasst wurden. Die Dokumente beziehen sich überwiegend auf eine Rede, die Hinman auf dem Yahoo Finance All Markets Summit im Juni 2018 gehalten hat. Hinman erklärte in seiner Rede, Ether (ETH) sei kein Wertpapier. Ripple Labs hält diese Rede für ein wichtiges Beweisstück in dem Verfahren. Die SEC behauptet nämlich, dass der Verkauf von Ripples XRP gegen die US-Wertpapiergesetze verstoße. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob die in der Rede verwendeten Worte so aussagekräftig sind, wie das Unternehmen behauptet. Die Umstände und Hinmans Handlungen im Vorfeld dieser Rede haben für viel Verwirrung gesorgt. JUST ADDED to our Document Library:n✅THE HINMAN CALENDAR (REDACTED), produced by the @SECGovs FOIA office to @StuYoungXRP (1/17) https://t.co/Cf6vezXOJZ — CryptoLaw (@CryptoLawUS) September 28, 2022 Bei ihrer Entscheidung hat Richterin Torres die Einwände der SEC gegen die Freigabe der Dokumente zurückgewiesen. Kurz zuvor hatte die Bezirksrichterin Sarah Netburn erklärt, dass die E-Mails und Entwürfe der Rede nicht durch Prozessprivilegien geschützt seien, wie die SEC behauptet hatte. Die SEC wollte daraufhin das Anwaltsgeheimnis für die Dokumente