Bitwise-Experte: Traditionelle Investoren bleiben bei Krypto skeptisch
Traditionelle Investoren sind sich noch nicht bewusst, welchen Einfluss Kryptowährungen auf die Finanzmärkte haben könnten. Das bedeutet, dass es eine Chance geben könnte, in das zu investieren, was diese Technologie letztendlich werden könnte, meint Matt Hougan, Investmentchef bei Bitwise. „Überall, wohin ich schaue, verkündet die Wall Street lautstark, dass sich die Finanzwelt auf die Blockchain verlagert. Nicht nur ein kleiner Teil davon, sondern alles“, schrieb Hougan dahingehend am Dienstag. Dem fügte er an: „Doch traditionelle Investoren scheinen, davon nichts mitzubekommen.” Er argumentierte, dass alteingesessene Investoren unter einer „Verankerung der Voreingenommenheit leiden und immer noch darauf fixiert sind, wie Kryptowährungen in ihren Anfängen wahrgenommen wurden – als es sich noch um eine unbekannte Technologie handelte, die hauptsächlich von Cypherpunks und Schwarzmärkten im Dark Web genutzt wurde. „Sie sehen Kryptowährungen und denken immer noch an einen punkigen Skateboarder mit Tattoos. Sie erkennen nicht, dass er sich rasiert hat, einen Anzug trägt und eine Infrastruktur aufbaut, die die Grundlage für die nächste Generation der Kapitalmärkte bilden wird, sagte Hougan. Große Finanzunternehmen haben allerdings schon bestimmte Aspekte der Kryptotechnologie eingeführt oder experimentieren damit, vor allem mit Tokenisierung und Stablecoins, angespornt durch US-Aufsichtsbehörden und Regierung, die sich für die Unterstützung des Sektors einsetzen. Krypto-Investoren haben blinden Fleck Hougan ergänzte, dass Krypto-Investoren