Bundesbank-Vorstand zu Kryptowährungen: “Werden Privaten nicht kampflos das Feld überlassen”
Markus KasanmascheffBundesbank-Vorstand zu Kryptowährungen: “Werden Privaten nicht kampflos das Feld überlassen” Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz sieht die Initiative für einen digitalen Euro als eine Kampfansage an private Kryptowährungen. 49 Gesamte Aufrufe Nachricht Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz hat die Untersuchungsphase der Europäischen Zentralbank (EZB) für einen digitalen Euro als privaten Kryptowährungen als überlegen bezeichnet. Man werde diesen nicht kampflos die Währungshoheit überlassen, sagte Balz im ntv-Podcast “So techt Deutschland”.Digitaler Euro soll Stablecoins abwehren Im Vergleich zu privaten Währungsprojekten böte ein digitaler Euro den entscheidenden Vorteil, dass es sich dabei um Zentralbankgeld handele. Man habe “in der Vergangenheit gesehen, dass die eine oder andere Bank dann doch in Schwierigkeiten gekommen ist und abgewickelt werden musste”, so die Argumentation von Balz. Da eine Zentralbank nicht pleitegehen könne, “wäre der digitale Euro ein sicheres zusätzliches Zahlungsmittel”, wirbt der Bundesbank-Vorstand für die Rolle von Zentralbanken bei der Ausgabe von Zahlungsmitteln. Unternehmen würden auf einen schnellen Start des digitalen Euros hoffen, offenbarte Balz. Diese könnten wichtige Geschäftsvorgänge wie die Rechnungsversendung oder den Bezahlvorgang mit einem digitalen Euro deutlich einfacher abwickeln. Technisch sei diesbezüglich “fast alles machbar”, man müsse aber sehen, was politisch gewollt sei. Es sei bislang noch nicht entschieden, auf welcher technischen Infrastruktur der digitale Euro aufgesetzt werde, so Balz weiter. Balz räumte