Rast ein perfekter Sturm auf die Finanzmärkte zu?
Rast ein perfekter Sturm auf die Finanzmärkte zu? Die Krisenpropheten haben spätestens seit dem Ausbruch der Pandemie Hochkonjunktur. Doch mit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine und dessen massiven Auswirkungen auf die Weltwirtschaft scheinen sie Recht zu behalten. Mittlerweile mehren sich die seriösen Stimmen, die vor einem perfekten Sturm an den Finanzmärkten warnen. Die derzeitige Gemengelage verheißt nichts Gutes. Da wären zunächst die Notenbanken, deren Geldmarktpolitik die Geldmenge dramatisch ausgeweitet hat. Diese Geldmenge trifft auf einen Markt, der kaum mehr Renditen verspricht. Geld ohne Ende Gleichzeitig hat die Liquidität den Konsum weiter hochgehalten, doch die hohe Nachfrage trifft zunehmend auf Produktionsprobleme. Die Pandemie hat die Verletzlichkeit von Lieferketten aufgezeigt, diese sind noch lange nicht behoben. Das führte in zahlreichen Bereichen, wie beispielsweise der Bauwirtschaft, zu massiven Preissteigerungen und geringer Planbarkeit. Dazu kommt noch der Krieg in der Ukraine, dessen Sanktionen gerade nach hinten losgehen. Die Unsicherheit am Energiesektor hat die Preise förmlich explodieren lassen. Die Sanktionen schaden vor allem den von Russland abhängigen Staaten, wie beispielsweise Deutschland, der Aggressor profitiert hingegen massiv von den Preissteigerungen. Der Rubel steigt, der Euro fällt Der Kurs des Rubel ist höher als noch vor Verhängung der Sanktionen, während der Euro gegenüber der Leitwährung Dollar weiter an Wert einbüßt. Die Preisexplosion