Xbox-Umsatz sinkt im Geschäftsjahr 2026 um 7%, trotz 200 Millionen neuer Spieler
Microsofts Xbox-Sparte hat im Geschäftsjahr 2026 mehr als 200 Millionen neue Spieler gewonnen. Gleichzeitig ist der Umsatz mit Gaming im selben Zeitraum um 7 % gesunken, wie das Unternehmen im Bericht zum vierten Quartal mitteilte. Vor allem die sinkenden Verkaufszahlen bei Konsolenhardware führten zu diesem Rückgang. Die neue Xbox-CEO Asha Sharma reagiert mit Kostensenkungen und Preiserhöhungen im gesamten Unternehmen. Zum Gaming-Bereich von Xbox zählen die Konsolenhardware, der Verkauf von eigenen Spielen sowie Abonnements wie Xbox Game Pass. Eine wachsende Lücke zwischen Xbox-Spielern und Profit Microsofts Geschäftsjahr endet jeweils im Juni. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2026 beziehen sich somit auf die zwölf Monate bis Juni 2026. Insgesamt übertraf das vierte Quartal die Erwartungen an der Wall Street, weil das Wachstum von Azure die angepassten Gewinne steigerte. Bei Gaming zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Gesponsert Gesponsert Die Verkäufe von Konsolenhardware sind deutlich gefallen und haben die Gewinnzuwächse durch neue Spieler mehr als ausgeglichen. Dadurch sank der Jahresumsatz im Gaming-Bereich um 7 %. Im vierten Quartal war das Gefälle noch deutlicher. Die Umsätze mit Xbox-Inhalten und -Services, darunter Game Pass, sanken in diesem Zeitraum um 10 %. Die Hardware-Erlöse sind laut GameDeveloper in den gleichen drei Monaten um 13 % gefallen. Schon vor Veröffentlichung der Quartalszahlen hatte Microsoft gehandelt.