Trumps Öl-Anordnung trifft auf OPEC-Plus-Produktionsanstieg: Warum Benzin in Kalifornien 5,49 USD kostet
US-Präsident Trump hat am Sonntag einen Beitrag des Weißen Hauses zur Wiederinbetriebnahme der Sable-Pipeline in Kalifornien geteilt. Am selben Tag hat OPEC+ beschlossen, ab September mehr Öl zu fördern. Beide Maßnahmen bringen zusätzliches Öl auf den Markt. Bisher hilft das Autofahrern allerdings nicht. In Kalifornien kostete ein Liter Benzin Ende Juli 5,49 USD. Das ist der höchste Preis im ganzen Land. Gesponsert Gesponsert Warum Trump eine Anordnung aus dem März jetzt wieder aufgreift Benzin ist teuer, und Trump weiß das. US-Autofahrer zahlten in der Woche bis zum 27. Juli im Durchschnitt 4,10 USD pro Gallone, wie offizielle Daten zeigen. Das sind 97 Cent mehr als vor einem Jahr. Im Juni forderte Trump von Tankstellenbetreibern, die Preise auf 2,50 USD zu senken. Dies ist bisher nicht passiert. Kalifornien ist besonders stark betroffen mit 5,49 USD pro Gallone. Das ist etwa 1,39 USD mehr als der US-Durchschnitt, wodurch der Bundesstaat besonders im Fokus steht. Am 13. März hat Trump eine Anordnung unterzeichnet, die Energieminister Chris Wright Notfallbefugnisse gibt. Das zugrunde liegende Gesetz, der Defense Production Act, erlaubt es Washington, private Unternehmen während einer Krise anzuweisen. Gesponsert Gesponsert Wright forderte Sable Offshore Corp. auf, die Santa Ynez Pipeline wieder zu öffnen. Sie war seit einer Ölkatastrophe 2015 ungenutzt. Bereits am nächsten Tag floss wieder Öl. Sable