Morgan Stanley integriert Ethereum-Rendite in ein ETP: Wer trägt das Risiko?
Ein Investor kann eine Aktie des neuen Ethereum Trust von Morgan Stanley während der Handelszeiten verkaufen. Dennoch kann es Wochen oder sogar Monate dauern, bis der Trust einen Teil des zugrunde liegenden Ether (ETH) auszahlen kann, vor allem wenn es eine angespannten Warteschlange gibt. Warum besteht ein so großer Zeitunterschied? Das Krypto-Exchange-Traded-Produkt, kurz ETP, hinterlegt ETH für die Aktien, die an der NYSE Arca gehandelt werden. Unter normalen Marktbedingungen werden 50% bis 80% dieses ETH voraussichtlich im Validator-System von Ethereum eingesetzt, um Belohnungen zu erhalten. Gleichzeitig sind diese ETH dann aber den Protokollstrafen und Auszahlungsverzögerungen ausgesetzt. Morgan Stanley hat den Trust mit dem Ticker MSSE am 28. Juli zusammen mit einem Solana-Produkt eingeführt. Die jährliche Sponsor-Gebühr beträgt 0,14%. Figment, Galaxy Blockchain Infrastructure und Coinbase Canada agieren als Staking-Anbieter. Die Verwahrer und Staking-Anbieter erhalten voraussichtlich 5% der Brutto-Staking-Belohnungen, 95% verbleiben im Trust. Die Verpackung macht die Investition einfacher zu kaufen und zu halten. Sie wandelt jedoch gleichzeitig die Leistungen der Validatoren, die Sicherheit der Schlüssel und die Auszahlungsregeln von Ethereum in finanzielle Risiken auf Fondsebene um. Deshalb ist die wichtige Frage umfassender als nur die ausgewiesene Jahresrendite. Es stellt sich die Frage, welche Bilanz zwischen einem Protokollverlust und dem Aktionär steht. Ein rechtlicher Unterschied sollte